Am Nachmittag kam John in die Stadt und hatte sein Surfski und sein Kajak dabei. In einem anderen, nicht so touristischen Stadtteil mit kleinem Strand hat er uns dann gezeigt, wie man mit den Dingern umgeht. Bis in die Abendstunden haben wir geübt und sind einige Male nass geworden. John hat uns dann einen guten Platz für die Nacht gezeigt und abends waren wir mit ihm in einer Taverne. ;)
Unser nächsten Reiseziele waren der Lamington NP und Byron Bay. John hatte wohl gerade Lust auf Urlaub und bot uns an, ihn in Byron Bay wieder zu treffen.
Im Lamington NP sind wir einen ca. 10 km langen Walking Track gelaufen. Wir mussten uns vor der Wanderung gut mit Aeroguard (Insektenschutzmittel) einsprühen, weil es im NP sehr viele Blutegel gibt. Wir haben ein paar an uns gehabt, aber wurden nicht gebissen. Auf der Wanderung durch den Regenwald sind wir an ein paar spektakulären Wasserfällen und Flussläufen vorbeigekommen.
Nach der Wanderung haben wir Papageien aus der Hand gefüttert! Sie sind sehr zutraulich und landen auf Arm, Schulter oder Kopf! Das war schön :)
Für den 10. Januar hatten wir unseren Fallschirmsprung in Byron Bay gebucht! Wir haben die Nacht am Rand des Flugplatzes verbracht und sollten planmäßig morgens um ca. 7 Uhr springen. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt und nach einigen Schauern und grauem Himmel war klar, dass sich der Absprung verschieben wird. Wir haben mehrere Stunden im Hangar gewartet und am Mittag konnten wir endlich springen! Nachdem man das Geschirr und eine spezielle Hose angezogen hatte, gab es eine kurze Einweisung. Danach gings mit der kleinen Propellermaschine bis auf 13.000ft (4,3km!) rauf und der Springer schnallte sich an einem fest. Je höher man kam, desto mehr stieg die Angst vor dem Absprung. Das krasseste Gefühl war, als sich die Seitentür öffnete und man am Rand des Fliegers saß.. Danach raste man Richtung Erdboden und nach etwa 55 Sekunden zog der Springer dann den Schirm und man segelte zu Boden. Es war unglaublich!
Anschließend haben wir mit John eine kleine Kneipentour durch Byron gemacht, gefeiert, dass wir noch leben und abends am Strand und im Meer gewesen. Wir haben eine weitere Nacht in Byron Bay verbracht und sind am nächsten Tag auf Johns Empfehlung zum Mt. Warning gefahren um ihn zu besteigen. Der Aufstieg war aber nicht so schwer, wie der auf Mt. Tibrogargan. Abends haben wir uns dann auf den Weg nach Sydney gemacht.
Nach einem langen Road-Tag (etwa 750km) haben wir abends Sydney erreicht! Gott sei Dank haben wir schnell einen Platz zum Übernachten gefunden und am nächsten Tag Sydney erkundet. Besonders schön fanden wir natürlich die Oper und die Harbour Bridge.
Liebe Grüße an Alle! :)
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